2017 – Hans Schweizer – how are you?
2016 – Kinderbücher
2015 – Unwahrscheinliche Möglichkeiten
2014 – Paradiese – mit Ahnungen gefüllte Räume
2013 – Heimat, Dorfgeschichten und Bauernweisheiten
2012 – 27 = 3³ = Denkräume
2011 – Stuhldesign
2010 – Alperose-Zit und Suuf-Sonntig
2009 – Vernähte Zeit
2008 – Die Welt im Hirn
2007 – Vom Verlust der Langsamkeit
2006 – Der Komplize des Künstlers
2005 – Babeli Giezendanner
2004 – Verlorene Moderne
2003 – Holzbau fern der Tropen
2002 – Ein langgestrecktes Wochenbett
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Ausstellungsplakate
Vom Verlust der Langsamkeit: Photographien aus einer anderen Zeit

Ausstellung:
Samstag, 25. August bis Sonntag, 23. September 2007

Eröffnung:
Freitag, 24. August 2007, um 18 Uhr
Werner Gehrig, Einführung
Ekkehard Sassenhausen, Saxophon

Öffnungszeiten:
Mittwoch–Samstag, 14–18 Uhr, Sonntag, 10–18 Uhr

Sonntagsveranstaltung:
Sonntag, 2. Sept. 2007, um 11 Uhr,
Lesung der acht Autorentexte

Schlussapéro:
Sonntag, 23. September 2007, ab 11 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Broschüre
Mit einem Text von Werner Gehrig über das Leben von Alfred Lichtensteiger sowie acht Autorentexte zu jeweils einer Photographie. Umfang 36 Seiten. Die Broschüre kann für 20.– CHF zuzüglich Porto bestellt werden bei:
Verein Ereignisse Propstei St.Peterzell
Präsidentin Vreni Wild
Ahornstrasse 16
9105 Wald-Schönengrund

 

 

Die diesjährige Ausstellung in der ehemaligen Propstei St.Peterzell zeigt rund vierhundert unbekannte Photographien aus dem Toggenburg und der Ostschweiz. Ausgewählt aus über fünftausend Glasnegativen, Schwarz-Weiss-Aufnahmen vergrössert auf Barytpapier, die so noch niemand gesehen hat. Es ist das Werk von Alfred Lichtensteiger oder genauer dessen unversehrter Rest, der dank dem Einsatz weitsichtiger Bütschwiler erhalten geblieben ist. Alfred Lichtensteiger, der 1952 starb, muss bei seinem Tod stapelweise belichtete Scheiben hinterlassen haben. Viele sind zerbrochen und auch im nahen Dietfurterbach gelandet. Dass die Aufnahmen in der Zwischenzeit zu kulturgeschichtlichen Dokumenten geworden sind, macht aus dem Nachlass einen Fundus von unschätzbarem Wert.

Um die Sicht auf die Vergangenheit sporadisch zu unterbrechen, haben Sabina Brunnschweiler, Bettina Dyttrich, Jost Kirchgraber, Helen Meier, Roman Menzi, Klaus Merz, Gerold Späth und Peter Weber einen kurzen Text verfasst. Diese Essays von SchriftstellerInnen zu einer ausgewählten Photographie geschrieben, möchten die Bildwelten mittels Sprache erweitern, als könnte der Zeitstillstand noch einmal aufgehoben werden, um durch neu gesponnene Beziehungen eine Beschaulichkeit zu wecken, welche die grosse Stille mit all ihren Geräuschen zu erschliessen vermag.


Die Ausstellung wurde unterstützt durch:
Amt für Kultur des Kantons St.Gallen, Politische Gemeinde St.Peterzell, Walter und Verena Spühl-Stiftung, Stadtwerke St.Gallen – Erdgas, Politische Gemeinde Hemberg, Politische Gemeinde Brunnadern, Politische Gemeinde Oberhelfenschwil, Rotary–Club Neckertal, Berlinger & Co. AG, Ganterschwil, Politische Gemeinde Mogelsberg, Politische Gemeinde Kirchberg, Raiffeisenbank Neckertal, Politische Gemeinde Wattwil, Politische Gemeinde Ganterschwil

Herzlichen Dank an:
Kath. Kirchgemeinde St.Peterzell, Haus der Stille, St.Peterzell, Markus Zuber, Willi Stadler und Walter Boltshauser vom Ortsmuseum Bütschwil, Werner Gehrig, Wil, Walter Meier, Hemberg, Franziska und Helmut Messner-Rast, Arbon, Röbi Baumann, Wattwil, Rosmarie Walt, Lichtensteig, Daniel Hässig, Oberhelfenschwil und allen Aufsichtspersonen.