2017 – Hans Schweizer – how are you?
2016 – Kinderbücher
2015 – Unwahrscheinliche Möglichkeiten
2014 – Paradiese – mit Ahnungen gefüllte Räume
2013 – Heimat, Dorfgeschichten und Bauernweisheiten
2012 – 27 = 3³ = Denkräume
2011 – Stuhldesign
2010 – Alperose-Zit und Suuf-Sonntig
2009 – Vernähte Zeit
2008 – Die Welt im Hirn
2007 – Vom Verlust der Langsamkeit
2006 – Der Komplize des Künstlers
2005 – Babeli Giezendanner
2004 – Verlorene Moderne
2003 – Holzbau fern der Tropen
2002 – Ein langgestrecktes Wochenbett
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Ausstellungsplakate
Die Welt im Hirn: Eine Expedition ins Universum der Notizen und Skizzen.

Eine Ausstellung mit Notizen und Skizzen, mit handschriftlichen Aufzeichnungen visualisierter Denkprozesse. Diese Notate, meist vorbewusst und ungeschönt, ausgewählt aus einer Vielzahl von Einsendungen, dokumentieren verschiedenste Interessengebiete, zeigen Arbeitszustände und Entwicklungsphasen, reflektieren Befindlichkeiten oder setzen akustische Vorboten. Immer sind sie Abbilder der Vorstellung, Experimentierfelder der Sinnlichkeit und dienen als kleinste Ideen- und Gedankenspeicher. In dieser Funktion repräsentieren sie eine Welt im Hirn. Selbst wenn es Kleinstwelten sind, Mikro-Systeme vielleicht, so spiegeln sie individuelle Konstrukte und Intentionen. Bald umspannt der Dachraum ein befristetes Sammelwerk ausgesuchter Gedankenstriche und illustriert dabei, dass das Erlebte fortlaufend neu formuliert werden will. Das Interesse gilt dem Provisorischen und Flüchtigen, thematisiert die empirische Vorgehensweise von der Vorstellung zum Sichtbaren, das eigentlich Unbeschreibliche.

Gezeigt werden Entwürfe und Skizzen, Manuskripte, Zettel und Pläne, Choreographische Zeichnungen, Kompositionen, Reise- und Arbeitstagebücher u.a.m. Zentral ist der Versuch, das genuine Bedürfnis zu forschen. Nicht die Wiederholung des Bewährten, vielmehr interessiert uns die Arbeit im Ungewissen, ohne die Sicherheit des Gelingens: Der freie Fall der Gestaltung.

 

 

Ausstellung:
Samstag, 23. August bis Sonntag, 21. September 2008

Eröffnung:
Freitag, 22. August 2008, um 19 Uhr
Gedanken zum Hirn: Dr. Mark Mäder
Musik: Manuel Stahlberger

Öffnungszeiten:
Mittwoch–Samstag, 14–18 Uhr, Sonntag, 10–18 Uhr

Sonntagsveranstaltung:
Sonntag, 7. Sept. 2008, um 11 Uhr
Führung durch die Ausstellung: Dr. Gabrielle Obrist

Schlussveranstaltung:
Sonntag, 21. September 2008, ab 15 Uhr
Peter Spielbauer, Philosokomiker; Apéro ab 16 Uhr

Teilnehmerliste (PDF-Download)

 

Beitrag im InternetTV zur Ausstellungseröffnung
von Lukas Graf: Link